Checkliste Sitzordnung

Bei den meisten Hochzeiten wird am Abend gemeinsam mit Familie und Freunden ein gutes Essen genossen, um das grosse Ereignis gebührend zu feiern. Vor allem bei einer grossen Anzahl Gäste und wenn die Gruppe bunt zusammengewürfelt ist, kann es Sinn machen, eine Sitzordnung zu erstellen. Was muss man dabei beachten und was sind die nötigen Schritte? Im Folgenden geben wir euch ein paar hilfreiche Tipps.

Gästeliste erstellen und Plätze zuteilen (falls gewünscht)

Beim Erstellen der Gästeliste kann es hilfreich sein, die Gäste der unterschiedlichen Freundeskreise aufzuschreiben, damit niemand vergessen geht. Falls die Sitzplätze fix zugeordnet werden, lässt man diese Gruppen vorzugsweise auch mehr oder weniger beieinander sitzen. Eine Auswahl an möglichen Kategorien zur Hilfe:

1 Jahr vorher

⎕ enge Familie (Eltern, Geschwister, Grosseltern)
⎕ erweiterte Familie (Gotte/Götti, Cousins, Onkel/Tante)
⎕ Trauzeugen/Brautführer
⎕ Freunde der Braut
⎕ Freunde des Bräutigams
⎕ gemeinsame Freunde
⎕ Arbeitskollegen
⎕ Studien-/ Schulfreunde
⎕ Militärfreunde
⎕ Freunde im Zusammenhang mit Hobbies (Sport, Reisen, Kochen, …)
⎕ andere

Spannend kann es auch sein, Gäste mit ähnlichen Interessen nebeneinander sitzen zu lassen. Auch auf ein ähnliches Alter kann geachtet werden; speziell ein eigener Tisch für Kinder & Teenies kann sinnvoll sein. Wer ganz mutig ist, kann natürlich auch unauffällig Singles nebeneinander platzieren, und so darauf spekulieren, zu gegebener Zeit selber an eine Hochzeit eingeladen zu werden... ;-)

Freie Sitzplatzwahl vs. Plätze fix zugeordnet

Vorteile freie Sitzwahl:
- lockert die Atmosphäre auf
- niemand fühlt sich vom Brautpaar an einen ungewünschten Ort platziert
- das Brautpaar erspart sich eine Aufgabe, die meistens recht kompliziert werden kann

Vorteile fixe Plätze:
- Gäste müssen sich nicht mit der (manchmal unangenehmen) Sitzplatzwahl beschäftigen
- Plätze werden rasch gefunden
- einzelne Freundeskreise werden kaum „auseinandergerissen“
- das Bankett macht dank den Namensschildern einen gehobeneren Eindruck

Anordnung der Tische

- U-Form
- T-Form
- E-Form
- Reihen
- einzelne im Raum verteilte Tische
- Tischgruppen
- runde Tische


Weitere im Raumplan zu berücksichtigende Elemente

- Buffet
Fotoecke 
- Gästebuch
- Tanzfläche
- Candy Bar
- Sitzplan-Tafel; jeder Tisch kann auch einen eigenen kreativen Namen haben, wie z.B. Urlaubsländer die Ihr besucht habt, oder Strassen an welchen ihr bereits gewohnt habt
- separater Raum, in welchem Eltern ihre Babies zum schlafen legen können

Diese Checkliste ist natülich nicht abschliessend und VW Bus Bern haftet nicht für die Folgen allfällig vergessener Punkte. Sie soll euch als Denkanstoss und Gedankenstütze dienen, damit die Planung möglichst gut und stressfrei gelingt.